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Studentenpfad: Habichtswald und Edersee von Wolfhagen nach Bad Wildungen

Mountainbike · Kassler Land
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Dirk Neubauer 
  • Burg Wolfhagen (Juni 2019)
    / Burg Wolfhagen (Juni 2019)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / nahe Wolfhagen (Juni 2019)
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  • / Weidelsburg (Juni 2019)
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  • / Markierungen nahe Leckringhausen (Juni 2019)
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  • / Wolfhager Land (Juni 2019)
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  • / Markierung nahe der Weidelsburg (Juni 2019)
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  • / Weidelsburg (Juni 2019)
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  • / Wolfhager Land (Juni 2019)
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  • / Habichtswald (Juni 2019)
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  • / Blick zum Edersee (Juni 2019)
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  • / Markierung nahe Rabenkopf (Juni 2019)
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  • / Wegweiser nahe Rabenkopf (Juni 2019)
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  • / Waldeck (Juni 2019)
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  • / Schloss Waldeck (Juni 2019)
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  • / in Waldeck (Juni 2019)
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  • / Pfad an der Stadtmauer (Mai 2016)
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  • / Stadtmauer Waldeck (Mai 2016)
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  • / Kanzelblick Edersee (Juni 2019)
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  • / Kanzelblick Schloss Waldeck (Juni 2019)
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  • / Sperrmauer Edersee (Juni 2019)
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  • / Hangpfad am Uhrenkopf (Juni 2019)
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  • / Hangpfad am Uhrenkopf (Juni 2019)
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  • / Sperrmauer (Juni 2019)
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  • / Edersee (Juni 2019)
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  • / Wegweiser nahe Affolderner Kraftwerk (Juni 2019)
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  • / Blick auf die Eder (Juni 2019)
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  • / Pumpspeicherrohre (Juni 2019)
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  • / Wegweiser Kleinersches Tor (Juni 2019)
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  • / im Wildetal (Juni 2019)
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  • / nahe der Köppelmühle (Juni 2019)
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  • / nahe Alte Burg (Juni 2019)
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  • / im Kurpark Bad Wildungen (Aug. 2008)
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  • / im Kurpark Bad Wildungen (Aug. 2008)
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  • / Fürstenhof in Bad Wildungen (Juni 2019)
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m 500 400 300 200 40 35 30 25 20 15 10 5 km
Mit dem Rad über diverse Fern- und Weitwanderwege auf einem Rundkurs zwischen Eifel und Weserbergland.
mittel
Strecke 40,4 km
4:45 h
924 hm
887 hm
492 hm
208 hm
Wir folgen dem Studentenpfad durch den Naturpark Habichtswald an den Edersee und in den Kellerwald in den Kurort Bad Wildungen.

Autorentipp

Wolfhagen (Burg), Ruine Weidelsburg, Naturpark Kellerwald-Edersee, Edersee, Schloss Waldeck, Sperrmauer Edersee, Affolderner See, Wildetal, Katzenstein, Kurpark Bad Wildungen.

Es gibt unterwegs Versorgungsmöglichkeiten in Wolfhagen, Waldeck, am Edersee, in Hemfurth und Bad Wildungen.

In Bad Wildungen gibt es Hotels, Gästehäuser und Pensionen zum Übernachten.

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Weidelsburg, 492 m
Tiefster Punkt
Hemfurth, 208 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Der Weg ist auf etwa 10 km befestigt. Die restlichen 30 km sind unbefestigte Wald, Ufer- und Feldwege bzw. Pfade, teilweise sehr matschig und zerfahren. Manche Abfahrten sind heftig und es ist nicht peinlich, sein Rad auch einmal bergab zu schieben.

Start

Wolfhagen, Burg (258 m)
Koordinaten:
DD
51.323039, 9.166406
GMS
51°19'22.9"N 9°09'59.1"E
UTM
32U 511595 5685762
w3w 
///fracht.jenem.werden

Ziel

Bad Wildungen, Hotel Fürstenhöhe (Kurklinik)

Wegbeschreibung

Im Anblick der Wolfhager Burg starte ich meine kurze Etappe heute. Zuerst folge ich der Straße Richtung Ortsausgang, Leckringhausen ist als Richtung angegeben. Noch vor dem Ortsausgang folge ich einem Sträßchen linkerhand, welches mich in die Felder führt. Die Markierung des Studentenpfads ist eindeutig zu erkennen. Kurz darauf quere ich die Landstraße und dann führt mich ein Landweg entlang eines heckenbestandenen Bachs durch die Wiesen auf den entfernten Wald zu.

Nach einer Weile beginnen Obstbäume entlang des Weges zu stehen, es ist richtig idyllisch hier. Rückwärtig habe ich Blick auf die romantische Fachwerkkulisse von Wolfhagen mit dem alles überragenden Turm der dortigen Annenkirche und den Höhenzug dahinter mit dem Ofenberg zuvorderst. Dem erreichten Waldrand folge ich südwärts, es ist weiterhin ein gut zu fahrender Landweg, der im Schatten des Waldes jedoch hin und wieder ein wenig vermatscht ist. Bezaubernde kleine Pfade treten immer mal wieder aus dem Wald heraus und meine Blicke schweifen über die geschichtsträchtige Kulturlandschaft abseits des Waldes bis zum bewaldeten Basaltkegel Weidelsberg voraus mit der mächtigen Weidelsburg obenauf. Meine Route führt dort hinüber, die Burg soll eines der Highlights der heutigen Etappe sein.

Ich passiere das linkerhand befindliche an der Landstraße gelegene kleine Hugenottendorf Leckringhausen. Ein asphaltierter Weg kommt von dort in den Wald. An dieser Stelle befindet sich ein Rastplatz, der mich mit einer Informationstafel darauf aufmerksam macht, dass ich mich auch wieder auf dem Hugenotten- und Waldenserpfad befinde. Des Weiteren finde ich Hinweise auf den Habichtswaldsteig, dem ich gestern bereits oberhalb Kassels begegnet war. Auch der Märchenlandweg ist an einem der nächsten Bäume markiert.

Für mich geht es weiter am Waldrand entlang, aber der Weg wird schmaler, bald führt mich ein Pfad hinter den ersten Bäumen des Waldes entlang. Durch den Wald gluckern Bäche und verströmen Frische. Urige und mächtige Bäume – Eichen und Buchen – scheinen sich hier zu versammeln, märchenhafte Eindrücke bieten sich mir. Schließlich rolle ich an einem Sportplatz vorbei in Ippinghausen ein. Hier quere ich nahe der Kirche die B 251 und folge einem Sträßchen bergauf zum Friedhof. Weiter geht es auf Wiesenpfaden an der Gerichtslinde vorbei entlang vieler Apfelbäume hinauf zum 492 m hohen Weidelsberg. Mein Weg schließt so in weiten Kehren zu einem asphaltierten Sträßchen auf, welchem ich weiter aufwärts zur Waldkante zu einem Wanderparkplatz folge. Rückwärtig habe ich einen herrlichen Weitblick auf die eben durchquerte Landschaft. Ab dem Waldrand folge ich einem ansteigenden Waldweg, der sich gut befahren lässt. Bald erreiche ich eine Wegekreuzung, wo die Markierungen des Studentenpfads (X13), des Märchenlandwegs als auch des Bonifatiuspfades (X12) mich linkerhand abwärts schicken. Der Bonifatiuspfad muss in Ippinghausen dazugekommen sein, vorher ist mir dieser nicht aufgefallen.

Ich möchte mir jedoch die Weidelsburg nicht entgehen lassen, schließe mein Rad hier an der Kreuzung an einen Baum und stiefele nun die verbleibenden Höhenmeter auf dem Stichweg aufwärts zur Burgruine. Der Weg war nicht umsonst, denn ich entdecke eine größere Burganlage, die zum größten Teil gut erhalten ist. Es ist immerhin die größte Burgruine Nordhessens. Neben dem Bergfried stehen viele Mauerreste etliche Meter hoch in einem guten Zustand. Man kann viele ehemalige Gebäudeteile betreten und sich auf diversen Ebenen beinahe verlaufen. Im Innern des erhaltenen östlichen Wohnturmes führt eine eiserne Treppe hinauf auf eine Aussichtsplattform, von der ich einen sagenhaften Ausblick auf den Naturpark Habichtswald habe. Sowohl Wolfhagen als auch die gestern und heute durchquerte Landschaft sind gut zu erkennen. Weiter im Norden hinter den Hügelketten ist sogar noch die Landschaft zu erahnen, welche ich vor ein paar Tagen mit dem Hessenweg 6 durchquert hatte. Auch im Osten liegen die Wälder des Habichtswaldes vor mir, das Tal der Fulda ist zu erahnen, Naumburg und Bad Emstal sind zu erkennen.

Im Süden erstreckt sich ein endloses grünes Meer, nicht eine Siedlung reißt dieses Bild auf. Dort hindurch führt mein weiterer Weg. Das Edertal und der Edersee sind zu erahnen, Schloss Waldeck thront weit entfernt auf einer Anhöhe. Nach Westen reicht mein Blick bis ins Sauerland. Es ist einfach herrlich hier oben, die Weidelsburg ist tatsächlich ein Highlight des heutigen Tages. Ich stehe am höchsten Punkt des heutigen Tages. Zurück am Rad folge ich dem abwärts führenden Weg, der mich schließlich als Pfad auf eine Wiese führt. Gleich darauf befinde ich mich wieder im Wald und stoße hier bald auf einen gut zu fahrenden Forstweg, der mich überwiegend eben bis leicht fallend in etwa in südlicher Richtung durch den herrlichen Buchenwald führt. An Kreuzungen sind die weißen Kreuze, die mitunter durch gepinselte Ortsangaben unterstützt werden, immer eindeutig und weit voraus zu erkennen, so dass ich eine ungehinderte zügige Fahrt vollziehen kann. Der Bonifatiuspfad hat mich gleich zu Anfang des Waldes wieder verlassen.

Schließlich gelange ich an eine Kreuzung, an der ich von meiner bisherigen Fahrtrichtung abweichen soll. Ein bemoostes altes Holzschild weist mich links Richtung Osten. Netze, Waldeck und Haina sind als Ziele angegeben. Wenn ich die verblichene Schrift richtig entziffere, sind es bis Haina 57 km. Dorthin werde ich definitiv also nicht mehr heute gelangen. Hier kreuzt laut Schild auch der Diemel-Eder-Weg meinen Weg. Bad Arolsen liegt 25 km entfernt. Bad Wildungen ist auf diesem Weg noch 25 km entfernt. Dieser Weg verlässt mich zwar nach der nächsten Biegung bereits wieder, aber die ungefähre Entfernungsangabe wird schon stimmen.

Kurz darauf stehe ich am Waldrand, schaue auf das Netzetal und dahinter Waldeck mit dem zauberhaften Schloss zuoberst. Ich rolle auf den Ort Netze zu und nehme hier den Weg an Friedhof und Kloster vorbei hinauf zur B 485. Dieser folge ich kurz in südlicher Richtung, um dann einem Wirtschaftsweg hinaus in die Felder zu folgen. Mit diesem erreiche ich eine Landstraße und folge dieser aufwärts nach Waldeck. Der Studentenpfad verläuft zwar rechterhand dieser durch die Felder, aber Waldeck liegt direkt voraus. Ich habe eine einmalige Sicht auf das Schloss auf einem Hügel und den Altstadtkern auf dem daneben liegenden Hügel.

Ich erreiche die ersten Häuser des Ortes und stiefele aufwärts. An der Kirche fahre ich vorbei zum Markt und bekomme dort in der Touristeninformation einen Stempel der Stadt. Dann folge ich der Hauptstraße Richtung Schloss. Ich nehme den Pfad, der noch vor der engen Kurve von der Straße abführt. Ich folge diesem Pfad auf den Elsterberg an der alten Stadtmauer entlang unterhalb der Altstadt, zum Teil auch über einige Treppenstufen. Dann habe ich bald eine schöne Stelle mit einer Sitzbank und herrlicher Aussicht auf den Edersee und zum Schloss gefunden. An der Kapelle des Friedhofs wende ich mich dann rechterhand abwärts und erreiche über ein paar Treppenstufen die Straße unterhalb der Innenstadt. Mit dieser geht es weiter abwärts am Wohngebiet am Ziegenberg vorbei und dann rechterhand eine Straße hinein. Hier sind neben dem Studentenpfad auch Kellerwaldsteig und Urwaldsteig gekennzeichnet. Dem ersteren der beiden werde ich zumindest noch öfter begegnen auf meinem weiteren Weg. Der Herkulespfad, der hier in Waldeck identisch mit dem Studentenpfad führt, hat sich verabschiedet und führt hinab ins Netzetal.

Die Straße wird nach Passage der Siedlung Stelzerstal zum Landweg und führt an Hecken und Äckern vorbei auf ein Waldgebiet zu. Bald habe ich den Waldrand erreicht und schon führt ein kleiner Weg laut Beschilderung zur Teufelskanzel. Ich folge diesem aufwärts führenden, angenehm auf weichem Waldboden verlaufenden Pfad bis zur 399 m hoch gelegenen Kanzel, einem einmaligen Aussichtspunkt hoch über dem See, dem größten Binnengewässer Hessens. Ein wirklich atemberaubender Blick auf einen größeren Teil des Edersees bietet sich mir, in der Ferne sind die Gipfel des Sauerlandes zu erkennen. Rechterhand habe ich auch einen schönen Blick auf das hoch über dem Wasser thronende Waldecker Schloss und die daneben befindliche Stadt, durch deren Straße ich gerade noch gefahren bin. Die direkt am Ufer entlang führende Straße. Direkt vor mir liegt der bizarre und urwüchsige Hangwald am Steilhang mit imposanten und teils waghalsigen Baumgestalten.

Der Weg führt ab dem Aussichtspunkt wieder abwärts, idyllisch weiterhin, rechterhand kann ich die Geländekante erahnen, wo das Gelände zum Stausee hinab stark abfällt. Schließlich erreiche ich die Freifläche, die wegen der Stromleitungsmasten hier in den Buchenwald getrieben wurde. Irgendwo dort unten wird sich ein Wasserkraftwerk befinden und genau hier wird der Strom hinaufgebracht. Mein Weg führt nun vorerst eben bis leicht fallend und dann geht es bereits schmaler richtig abwärts im Hang. Schließlich erreiche ich einen weiteren Aussichtspunkt unterhalb des 390 m hohen Uhrenkopfes. Von hier aus habe ich eine phantastische Sicht auf das instruktive Gesamtbild der tief unter mir befindlichen imponierenden Sperrmauer, die mir bisher verborgen blieb. Dort hinüber führt mein Weg. Ich bin gespannt auf den weiteren Abstieg.

Vorsichtig rolle ich den abwärts führenden Pfad im Hang entlang, an engeren Stellen steige ich doch lieber ab. Schließlich habe ich den unteren Bereich erreicht und nehme die letzten Stufen hinab zur Uferstraße, ein verblichenes blaues Geländer brachte trügerische Sicherheit im Hang. Etwas versteckt hinter parkenden Autos betrete ich also wieder die Zivilisation. Hier unten fast genau an der Staumauer finde ich Stände, Bootsverleihe und sonstige touristische Attraktionen. Ich halte mich nicht länger auf und rolle direkt über die imposante Staumauer auf die andere Seite des Sees nach Hemfurth. Auch von hier unten erscheint die spiegelglatte Fläche des Sees leuchtend blau. Ein frischer Wind weht mir um die Nase.

Am Ende der Staumauer finde ich in einem Häuschen die Touristeninformation und hole mir hier einen Stempel. Ich folge der Straße, die hier am Platz beginnt und mich zum Hauptort Hemfurth führt. Hier verlasse ich jetzt die Route des Ederradwegs, der zum Ufer hinführt, und folge einer Straße zum Friedhof. Es geht leicht aufwärts und die Straße wird am Ende des Ortes zum Landweg, der entlang der Hecken und Wiesen führt. Unterhalb am Ufer der Eder sind bereits ein Kraftwerk und die großen Rohre zu sehen, die auf die Höhe führen. Laut Karte befinden sich dort oben Speicherbecken des Pumpspeicherwerks. Dann komme ich in den beginnenden Wald, Kellerwaldsteig und Urwaldsteig kommen laut Beschilderung mit einem Pfad vom Ufer her hinauf. Der Urwaldsteig verläuft direkt weiter bergan zum Hochspeicherbecken. Ich folge dem Studentenpfad und Kellerwaldsteig geradeaus in den wunderschönen Buchenwald. Kleinern, der nächste Ort, ist noch 4 km entfernt.

Kurz darauf habe ich die dicken Rohre des Pumpspeicherwerks erreicht und werde auf Metallgittern darüber geführt. Neben den Rohren gibt es einen Lastenaufzug, wofür auch immer. Hier ergeben sich schöne Sichten im ansonsten in dichter Vegetation stehenden Wald. Ich blicke herab aufs Kraftwerk, zurück nach Hemfurth und auf die Berge, von denen ich zuvor herabgestiegen kam. An der folgenden Kreuzung verbleibe ich auf dem aufwärts führenden Weg, der langsam immer mehr an Höhe gewinnt. Einige Rinnsale werden im Bogen gequert, wie ich das schon kenne, dann geht es immer weiter hinauf. Schließlich scheine ich die Höhe erreicht zu haben und trete aus dem Wald. Ein Wegweiser weist mich auf einen beginnenden Asphaltweg, der mich hinunter nach Kleinern ins Wesetal führt.

Ich rolle relativ zügig hinab ins Tal, rolle durch den Ort hindurch und quere dort nur die Landstraße. Nun folge ich einem ansteigenden Landweg hinauf zum gegenüber liegenden Waldrand. Eine schmale Hangwiese reicht noch weit in den Wald hinein und dieser folgt der Weg. Letztlich führt der Weg in den Wald und ins nächste Tal, das Wildetal. Mein Landweg verbleibt oberhalb des Talgrundes am Waldrand und ich rolle zügig voran. Vom nahen Bad Wildungen ist noch nichts zu sehen. Schließlich bringt der Weg mich hinunter über die Wilde zur im Tal verlaufenden Landstraße. Auf dieser fahre ich das kurze Stück in östlicher Richtung zur Köppelmühle und folge hier dem ansteigenden Waldweg hinauf in den südlich angrenzenden Wald. Von diesem Weg weiche ich mit einem Pfad der X13 folgend ab und verbleibe somit immer nahe dem Waldrand. Schließlich kommt das D des Diemel-Eder-Weges wieder hinzu. Dieser Weg wird mich bis Bad Wildungen noch begleiten.

Jetzt geht es leicht aufwärts bis eben immer nahe dem Waldrand entlang. Nur wenige Bäume bzw. Sträucher befinden sich linkerhand, so dass ich den Blick über die dortigen Wiesen schweifen lassen kann. Allerdings Bad Wildungen ist komischerweise immer noch nicht zu sehen. Zum Teil ist das Gelände beim Aufstieg aber doch etwas schwierig, bis zu 30% Steigung zeigt der Tacho mitunter an. Mehrere Wege gelangen in den Wald, die ich alle nur quere, dann kommen doch Gebäude in Sicht. Bad Wildungen scheint doch etwas tiefer zu liegen, dass es über die langen Wiesenabschnitte nicht so gut zu erkennen ist. Der Waldrand knickt nach Osten ab, ich folge diesem unverändert. Kurz darauf kommt noch eine kurze Klettereinlage dazu und dann rolle ich auch schon hinab zu einem Klinikgelände und folge den Straßen hinunter zum Kurpark vom hessischen Staatsbad Bad Wildungen. Ich fahre noch weiter hinauf und befinde mich sodann genau auf der Brunnenallee neben dem neobarocken Hotelbau Fürstenhof, der heute selbstverständlich als Klinik genutzt wird.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Wolfhagen ist von Kassel mit Regionalzügen erreichbar.

Anfahrt

A 44 Abfahrt Zierenberg, dann B 251 nach Wolfhagen.

Parken

Im Ort gibt es Parkmöglichkeiten.

Koordinaten

DD
51.323039, 9.166406
GMS
51°19'22.9"N 9°09'59.1"E
UTM
32U 511595 5685762
w3w 
///fracht.jenem.werden
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Trekkingrad oder Mountainbike (auch mit Gepäck).

Grundausrüstung zum Mountainbiking

  • Fahrradhelm
  • Fahrradhandschuhe
  • Festes, bequemes und vorzugsweise wasserfestes Schuhwerk
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke/Regenschirm)
  • Sonnenbrille
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass

Technisches Equipment

  • Luft- oder CO2-Pumpe mit Kartuschen
  • Reifenflickset
  • Ersatzfahrradschlauch
  • Reifenheber
  • Kettennieter
  • Inbusschlüssel
  • Ggf. Lenkerhalterung für Mobiltelefon/Navi
  • Fahrradschloss
  • Wo zutreffend, verkehrstaugliches Fahrrad mit Klingel, Vorder- und Rücklicht und Speichenreflektoren
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
40,4 km
Dauer
4:45 h
Aufstieg
924 hm
Abstieg
887 hm
Höchster Punkt
492 hm
Tiefster Punkt
208 hm
mit Bahn und Bus erreichbar aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights Von A nach B Gipfel-Tour

Statistik

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Karten und Wege
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